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Hausbock - Großer Holzwurm - (Hylotrupes)

Mit Hausbockbefall wird der Holzhandel nur über Kunden konfrontiert, die in ihrem Haus, in der Regel im Dachstuhl, Hausbockbefall feststellen. Hausbockbefall ist an den ovalen Ausfluglöchern erkennbar. 

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Dem Kunden ist zu empfehlen, das Holz an den Ausfluglöchern abzuheilen, um so einen ungefähren Überblick über das Ausmaß des Befalls zu erhalten. Hausbockbefall ist in vielen Regionen meldepflichtig. Eine Sanierung sollte in die Hand einer Fachfirma gegeben werden.

Für alle, die es genauer wissen wollen:

Käfer: Abgeflacht, pechschwarz oder braun mit zwei weißlich behaarten Querbinden, 4cm. Legt Eier in die Ritze von verbauten Nadelholz.

Larve: Zernagt das Holz zu feinem Bohrmehl unter der Oberfläche ohne das Bohrmehl nach außen dringt und bemerkt wird. Die Holzoberfläche bleibt als papierdünne Schicht erhalten. Eventuelle Rieselstellen zeigen einen starken Befall an. Verpuppung nach 3-10 jährigem Fraß durch ein ovales Ausflugloch, im Längsdurchmesser 5-10 mm.

Vorkommen: Verbautes Nadelholz, vor allem im Gebälk alter Häuser auf der Sonnenseite, in Treppen, Fußböden, Türen, Fensterstöcken, selbst in Möbeln. Tritt auch im Freien an Masten, Pfählen und Brücken auf.

Bedeutung: Gefährlichster und wirtschaftlich wichtigster Zerstörer von verbautem Holz, führt bei massivem Befall im Gebälk zu statischen Problemen. Umfangreiche Schutzmaßnahmen sind erforderlich.

Übersicht

Insekten:

Die Larve, der eigentliche Holzschädling

die Holzwespe (Sirex)

der Nutzholzborkenkäfer (Lineatus)

verschiedene Bockkäfer

der Splintholzkäfer (Lyctus)

der Nagekäfer (Anobium)

der Hausbock (Hylotrupes)


Pilze:

Aufbau, Entwicklung und Fortpflanzung

Holzverfärbende Pilze

Holzzerstörende Pilze

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