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Sperrholz Aufbau

Bei Sperrholz können die einzelnen Lagen aus Furnieren, massiven Stäben oder Stäbchen bestehen. Nach Art der Lagen werden unterschieden:

1. Furniersperrholz:

 

Früher Furnierplatte genannt (Bild 8-1), besteht ausschließlich aus Furnierlagen. Die üblichen Furniersperrhölzer sind aus einer ungeraden Zahl von kreuzweise miteinander verleimten Lagen symetrisch zur Furniermittellage aufgebaut, wobei eine Lage auch aus faserparallel miteinander verleimten Furnieren bestehen kann. Durch Änderung von Zahl und Anordnung der einzelnen Furnierlagen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten des Plattenaufbaus und damit der Festigkeitseigenschaften.

Platten mit Dicken über 12 mm und mit mindestens 5 Lagen werden auch als Multiplexplatten bezeichnet. Bei besonders hohen Ansprüchen an gleiche Eigenschaften in allen Richtungen der Plattenebene können die Einzellagen auch sternförmig (Sternholz) angeordnet werden. Bestehen die Lagen einer Platte aus unterschiedlichen Holzarten, spricht man von Kombi-Sperrholz. Dort werden die höherwertigen Holzarten als Deckfurniere eingesetzt. Die Furniere werden in der Regel durch Schälen von Rundholz erzeugt (Schälfurniere). Als dekorative Oberflächen kommen auch gemessene, selten gesägte Furniere zum Einsatz (Messerfurniere bzw. Sägefurniere).
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2. Stab- bzw. Stäbchensperrholz:

Früher als Tischlerplatte bezeichnet (Bild 8-2); die Mittellage besteht aus etwa 24 mm breiten, gesägten Vollholzleisten (Stäben), bzw. aus 5-8 mm dicken, hochkantgestellten Schälfurnierstreifen (Stäbchen).

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Beidseitig der Mittellage befindet sich jeweils ein Deckfurnier; dies ist eine dreilagige Platte. Bei fünflagigen Platten haben die Platten ein Absperr- und ein Deckfurnier, wobei die Faserrichtung benachbarter Lagen wieder um 90° versetzt ist. Dieser zusätzliche Absperreffekt gewährleistet beim weiteren Überfurnieren für hochwertige Möbeloberflächen eine besonders ebene und glatte Oberfläche.

3. Zusammengesetztes Sperrholz:

Besitzt mindestens eine zusätzliche Lage, die nicht aus Furnieren, Stäben oder Stäbchen besteht. Die beiden Außenlagen bestehen aus Furnierlagen und bewirken den Absperreffekt.

Für die Innenlagen kommen neben anderen Holzwerkstoffen, z.B. Spanplatten, auch nicht holzhaltige Materialien in Frage, z.B. biegeweiche Kunststoffschichten zur Verbesserung der Schalldämmung; Metalle und glasfaserverstärkte Kunststoffe, die zur Erhöhung der Steifigkeit dienen, werden meist auf die Plattenoberfläche aufgebracht, so dass sie als Beschichtung oder Beplankung des Trägermaterials Sperrholz dienen.
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Sperrholz Herstellung

Sperrholz Verwendeung

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