Holzzerstörung durch Pilze und Insekten

1. Tierische Holzschädlinge

Tierische Holzschädlinge werden in sogenannte Forst- oder Frischholzinsekten einerseits und Bauholz- oder Lagerholzschädlinge andererseits unterschieden.

 

Frischholzinsekten befallen den noch im Wald stehenden oder frisch gefällten Stamm. Bauholz- oder Lagerholzschädlinge hingegen befallen nur bearbeitetes Holz, also Schnittholz oder verbautes Holz.

Die Larve, der eigentliche Holzschädling



Frischholzschädlinge, mit denen der Holzhandel konfrontiert werden kann, sei es in Form der Insektenfraßgänge im Holz, oder mit dem ausfliegenden Insekt, sind:

die Holzwespe (Sirex)

der Nutzholzborkenkäfer (Lineatus)

verschiedene Bockkäfer



Die wichtigsten Bauholz- oder Lagerholzschädlinge sind

der Splintholzkäfer (Lyctus) und aus Kundenberichten

der Nagekäfer (Anobium)

der Hausbock (Hylotrupes)



2. Holzverfärbende und holzzerstörende Pilze

Neben den Insekten können auch Pilze frisches oder verbautes Holz erheblich schädigen. Besonders bei unsachgemäßer Lagerung und zu hoher Feuchte, bzw. bei dem Verbau mit ständigem Erdkontakt z.B. bei Pfosten spielen diese Pilze eine besondere Rolle.

Pilze kann man weder den Pflanzen noch den Tieren zuordnen. Sie sind eine eigene Gruppe mit einem sehr komplizierten Aufbau und einer noch komplizierteren Systematik.

Aufbau, Entwicklung und Fortpflanzung

Holzverfärbende Pilze

Holzzerstörenden Pilze

Holzfärbende Pilze Holzstörende Pilze
Schimmelpilze Rotfäuleerreger
Bläupilze Braunfäuleerreger
Weißfäuleerreger
Moderfäuleerreger
Rotstreifigkeiterreger

Bild 6-12: Einteilung in holzverfärbende und holzzerstörende Pilze