
| Natürliche Verbreitung und botanische Bezeichnungen | Malaysia, Indonesien (Kalimantan, Sumatra)
Dryobalanops spp,. Familie der Dipterocarpaceen. |
| Weitere Handelsnamen | Borneo camphorwood, Brunei teak, |
| Kurzzeichen nach DIN EN 13556 | DRXX |
| Beschreibung | |
| Kapur ist ein in seinem Wuchsgebiet wichtiges Wirtschaftsholz, das hauptsächlich als Bauholz und als Rohstoff für die Fertigung von Schälfurnieren für Sperrholz eingesetzt wird. Die Bäume produzieren auch ein Harz, meist als | |
| Farbe und Struktur des Holzes | Splint rötlich grau bis hellbraun und meist deutlich abgesetzt vom orange bis rötlich braunen Kernholz, das unter Lichteinfluss zu braun nachdunkelt. Zuwachszonengrenzen nicht ausgeprägt; Faserverlauf ausgesprochen gerade, selten mit Wechseldrehwuchs; frisches Holz, vor allem der Art D. aromatica, mit charakteristischem Balsamgeruch. |
| Gesamtcharakter | Farblich wie strukturell überwiegend homogenes Holz von mittlerer bis grober Textur und mittlerer Dichte; auf Quer- und Längsflächen durch oft durch helle Linien (Harzkanäle) bzw. Fladern gekennzeichnet. |

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Bearbeitbarkeit:
Natürliche Dauerhaftigkeit: Verwendung:
Bemerkungen:
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Kapur ist ein im Mittel mäßig schweres Holz, Rohdichte und Festigkeitseigenschaften variieren jedoch in einem weiten Bereich je nach botanischer Art und Standort. Das trockene Holz ist mit allen Werkzeugen glatt bearbeitbar, erfordert aber Hartmetall bestückte Schneiden, um ein vorzeitiges Stumpfen durch Kieseleinlagerungen (SiO2) zu verhindern. Für Nagel- und Schraubverbindungen sollte vorgebohrt werden. Die Verklebung hält i.d.R. gut, kann jedoch im Einzelfall durch austretende Inhalte problematisch sein.
Die mittleren bis hohen, sehr ungleichen Schwind- und Quellwerte ergeben ein weniger befriedigendes Stehvermögen. Das Holz trocknet langsam, die technische Trocknung muss sehr sorgfältig gesteuert werden, um Rissbildung und Verformungen zu reduzieren.
Das gegen Pilzbefall resistente, gegen Termiten aber anfällige Holz kann in gemäßigten Klimazonen im Außenbau ohne Erdkontakt langfristig eingesetzt werden. Je nach Art und Wuchsgebiet kann die Pilzresistenz erheblich schwanken.
Als Konstruktionsholz im Außenbau für tragende Bauteile mittlerer mechanischer Beanspruchung, im Garten- und Landschaftsbau (Terrassendielen, Zaunanlagen, etc.) sowie als Schälfurnier für Sperrholz (Schalungsplatten, Containerböden, etc.).
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Literatur
Nakai, T. 1985: Mechanical properties of tropical woods. Japan Agric. Res. Quart. 18, 4: 315-323.
Nakano, T. & al. 1967: The properties of tropical woods 4. Studies on the utilization of the Kapurwoods (Dryobalanops spp.) grown in North Borneo. Bull. Gov. For. Exp. Station, No. 197.
Richter, H.G. & H. Gottwald 1996: Kapur- Information leaflet. In: A. Schulte und D. Schoene (eds.): Dipterocarp Forest Ecosystems. World Scientific, Singapore.
Soerianegara,I. & R.H.M.J. Lemmens (eds) 1993: Plant resources of South-East Asia 5. (1) Timbertrees: Major commercial timbers. Pudoc Scientific Publishers, Wageningen, p. 186ff.
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