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Tipp 15 Bild 1.

Überdachungen und Vordächer aus Holz

Eine Bauanleitung

Wer liefert Holz?

 

  1. Alle Hölzer zuschneiden und mit den notwendigen Bohrungen versehen
  2. Fundamente mit Aussparung herstellen
  3. Pfette an der Hauswand kraftschlüssig befestigen
  4. Brüstungselemente einschließlich tragender Beplankung mit OSB-Platten herstellen
  5. BMF-Stützenfüße an den Stützen befestigen (vorhandene Nagellöcher mit zugehörigen Nägeln voll ausnageln)
  6. Winkel an den oberen Enden der Sparren annageln, Sparrenpaare mit den Stützen verbinden
  7. Die so entstandenen Gebinde in die Aussparungen der Fundamente stellen und mit Hilfe von Streben aus Brettern provisorisch ausrichten und die Sparrenpaare auf der Pfette an der Hauswand befestigen
  8. Exakte Höhenlage des Stützenfußes herstellen (z.B. durch Unterlegen in der Aussparung)
  9. Brüstungselemente zwischen den Stützen befestigen
  10. Traufpfette auf die Sparren nageln und Ausrichtung kontrollieren und eventuell nachbessern
  11. Aussparungen mit Beton ausgießen, gut verdichten und aushärten lassen
  12. Übrige Pfetten auf den Sparren befestigen
  13. Dacheindeckung aufbringen und Brüstungselement auf der Außenseite verkleiden

Tipp 15 Bild

Grundriss Fundamente




Tipp 15 BildGrundriss Dachkonstruktion

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Anschluss-Details

 

 


Tipp 15 BildBrüstungselemente

Tipp 15 BildNagelung

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Details der Längsseite

 



Wichtige Bemerkungen

 

  • Für die gesamte Konstruktion sollte Konstruktionsvollholz oder Vollholz mit gleichen Qualitätsmerkmalen verwendet werden.
  • Die dargestellte Konstruktion ist für eine Schneelast von 0,75 kN bemessen.
  • Der maximale Abstand der Pfetten ist mit 85 cm im Grundriss vorausgesetzt.
  • Der Dachaufbau darf nicht schwerer werden als eine Brettschalung mit Lattung und Ziegeleindeckung.
  • Da der Anbau, bedingt durch sein geringes Eigengewicht, sehr empfindlich gegen Windsog ist, müssen alle Verankerungspunkte sorgfältig und genau nach den Angaben in den Zeichnungen ausgeführt werden. Die Sondernägel dürfen auf gar keinen Fall durch glattschaftige Nägel ersetzt werden.
  • Besondere Sorgfalt ist auf die Befestigung der Pfette an der Hauswand zu verwenden. Da die Wahl des Befestigungsmittels und dessen Tragkraft vom Material der Befestigungsstelle abhängig ist, können hier keine allgemeingültigen Angaben gemacht werden. Im Zweifelsfall muss ein Statiker befragt werden.
  • Auf der Außenseite der Brüstung kann eine beliebige Verkleidung angebracht werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass kein Wasser in die Hohlräume eindringen kann.
  • Auf den Brüstungselementen muss oben eine Abdeckung, mit Tropfkanten ringsum, angebracht werden, um die waagrechte Oberfläche vor dem Eindringen von Wasser zu schützen.
  • Der Anbau kann um beliebig viele Raster von 2,03 m verlängert werden, wenn die zusätzlichen Felder wie dargestellt ausgebildet werden. In diesem Fall müssen die Pfetten versetzt gestoßen werden.

Tipp 15 Bild

 

 

Stückliste

 

 (1)

3 Betonfundamente 50/50 Höhe 80 cm

mit Aussparungen 20/20/25

 (2)

3 Stützen 12/12

L = 214 cm

 (3)

6 Sparren 6/18

L = 393 cm

 (4)

6 Pfetten 12/6

L = 480 cm

 (5)

1 Pfette 8/12

L = 450 cm

 (6)

4 Brüstungsholme 6/6

L = 175 cm

 (7)

4 Brüstungsrandholme 6/6

L = 75 cm

 (8)

4 Brüstungsinnenholme 6/6

L = 63 cm

 (9)

OSB-Platten, d > 15 mm

2 x 62 x 75

2 x 125 x 75

 (10)

3 BMF-Stützenschuhe Typ L 120 x 90

mit zugehörigen Sondernägeln

 

zusätzlich:

  • 20 BMF-Winkelverbinder Typ 90 x 48 x 3,0 x 48 mit zugehörigen Sondernägeln
  • 4 Passbolzen Ø 10, Länge 220 mm
  • 2 Passbolzen Ø 10, Länge 300 mm
  • 12 Unterlagscheiben Ø 34
  • 8 Distanzstücke aus Stahl oder Buchensperrholz 40 x 80 d = 20 mm
  • 12 Passbolzen Ø 12, Länge 150 mm
  • 24 Unterlagscheiben Ø 45
  • 3 Bolzen Ø 12, Länge 260 mm
  • 6 Unterlagscheiben Ø 58
  • 6 zweiseitige Dübel Ø 48 Typ C (Bulldog)
  • diverse Nägel
  • Befestigungsmittel für die Wandpfette

 

 

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